AGB

§1 Allgemeines

  1. „FTL’s Garage“ (im Folgenden „Coach“ genannt) ist ein Trainingsprogramm / Ernährungsberatung für jeglichen Fitnessstand / Körpertypen. Das Trainingsprogramm behilft sich Elementen des Gewichthebens, Turnens, der Leichtathletik und des Schwimmens.

  2. Die Mitgliedschaft stellt einen rechtsgültigen Dienstleistungsvertrag dar. Das heißt es wird ausdrücklich kein Erfolg seitens des Coaches geschuldet.

  3. Die Mitgliedschaft, das heißt der Vertragsbeginn entsteht mit Beginn der Zusammenarbeit. Für die Beendigung des Vertrags gelten die unter §4 geltenden Bestimmungen. Auf die automatische Verlängerung der Vertragslaufzeit in §4 Abs. 1 wird ausdrücklich hingewiesen.

 

§2 Leistungen

  1. Die Leistung des Coaches besteht in der Trainingsplanung für das „Mitglied“ Woche für Woche. Der Umfang der Planung und die Intensität erfolgt in Absprache mit dem Mitglied, die Durchführung liegt abschließend jedoch im Ermessen des Coaches.

  2. Das Mitglied bestätigt verbindlich die Mitgliedschaft und verpflichtet sich die vereinbarte Vergütung für die Vertragslaufzeit zu bezahlen. Erfolgt die Zahlung per SEPA Lastschrifteinzug, wird dem Mitglied hierzu mittels eines weiteren Formulars die Möglichkeit zur Einzugsermächtigung ermöglicht. 

  3. Bei Zahlung der für den Vertragszeitraum gesamten Mitgliedsbeiträge im Voraus muss der vereinbarte Mitgliedsbeitrag in diesem Fall vollständig vorab spätestens zum dritten Werktag (Eingangsfrist) nach Beginn des Vertragszeitraums eingehen.

  4. Desweiteren verpflichtet sich das Mitglied Feedback zur erbrachten Leistung des Coaches abzugeben und ihn über den Gesundheitszustand zu informieren.
     

§3 Freiwillige Teilnahme und Übernahme des Gesundheitsrisikos

  1. Die Anforderungen an die Fitness des Mitglieds können variieren.  Die Ausübung dieser Sportart belastet den Körper und kann zum Auftreten von Rhabdomolyse führen. 

  2. Bei nicht ordnungsgemäßer Ausführung der Disziplinen kann das Training zu schweren körperlichen Verletzungen führen.

  3. Das Mitglied hat, um Verletzungen vorzubeugen, die Pflicht, den Anweisungen des Coaches Folge zu leisten, sowie sich vor der Durchführung des Trainings seine eigene Leistungsfähigkeit hinsichtlich seines Gesundheitszustandes eigenverantwortlich bestätigen zu lassen.

  4. Mit der Unterschrift zur Bestätigung der AGBs bestätigt das Mitglied, über Risiken des Trainings von FTL’s Garage aufgeklärt und informiert worden zu sein, sowie die in der Selbstauskunft angegebene körperliche Leistungsfähigkeit für die Durchführung des Trainings zu besitzen. Das Training baut auf diesen Angaben auf. Er bestätigt, dass das Training eigenverantwortlich ist und auf Freiwilligkeit beruht.

  5. Darüber hinaus erklärt er sich einverstanden, auf mögliche Ersatzansprüche gegenüber dem Coach zu verzichten, die aus seiner eigenen unsachgemäßen Ausführung der Übungen, seiner unzureichenden körperlichen Leistungsfähigkeit oder bereits vorhandenen körperlichen Schäden (Folgeschäden) resultieren. Dieser Verzicht erstreckt sich auch auf die Haftung der Angestellten, Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Dritten, derer sich der Coach im Zusammenhang mit der Durchführung des Trainings bedient bzw. mit denen er zu diesem Zweck vertraglich verbunden ist.

  6. Die Haftung des Coaches erstreckt sich nur auf Verletzungen, die durch das Verschulden (Vorsatz und Fahrlässigkeit) des Coaches oder seines Personals hervorgerufen werden, insbesondere Verletzungen aufgrund nicht ordnungsgemäßer Anleitung zur Ausübung der Disziplinen bzw. aufgrund des nicht ordnungsgemäßen Zustandes der sportlichen Geräte, die er zur Verfügung stellt.

 

§4 Vertragsdauer & Kündigung

  1. Zwischen den Parteien entsteht ein Dienstleistungsverhältnis. Das Vertragsverhältnis verlängert sich automatisch um die ursprünglich gewählte Laufzeit (maximal 1 Jahr), sofern nicht innerhalb der in Absatz 2 genannten Frist eine ordentliche Kündigung des Vertrags erklärt wird.

  2. Gemäß §620 Abs. 2, §621 BGB ist eine ordentliche Kündigung mindestens 1 Monat (6 Monatsvertrag) und mindestens 2 Monate (12 Monatsvertrag) vor Ablauf des Vertragsverhältnis zu erklären.

  3. Die gesetzlichen Möglichkeiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleiben bestehen. 
    Ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung seitens des Coaches liegt insbesondere in anhaltender Unterlassung der Erbringung von Feedback zum Trainingsplan in regelmäßigen für den Coach notwendigen Abständen trotz erfolgter Aufforderung / Abmahnung seitens des Coaches.
    Hierzu zählt ebenso ein ausbleibendes Informieren durch das Mitglied über eigenverantwortliches zusätzliches nicht abgesprochenes Training.

  4. Kündigung bedarf der Schriftform.
     

§5 Geheimhaltungsvereinbarung 

  1. Coach und Mitglied beabsichtigen, einen Vertrag über eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Trainingsplanung. Im Hinblick hierauf verpflichten sie sich, die gegenseitig mitgeteilten Erkenntnisse und Informationen geheim zu halten. Sie treffen alle erforderlichen Maßnahmen, um deren Kenntnisnahme und Verwertung durch Dritte zu verhindern. 

  2. Die Verpflichtung zur Geheimhaltung gilt nicht für Informationen, die bereits offenkundig sind (allgemein bekannt sind, zum Stand der „Technik“ zählen etc.) und damit nicht mehr geheim oder schutzwürdig sind. Wenn Offenkundigkeit einer Entwicklung später eintritt, erlischt die Verpflichtung insoweit ab diesem Zeitpunkt.

  3. Diese Verpflichtung über die Geheimhaltung gilt auch weiter, wenn der Vertrag über die Zusammenarbeit (S.1) beendet ist, außer die Information ist inzwischen offenkundig, wofür der Coach die Beweislast trägt. Die Parteien werden alle Unterlagen, die sie jeweils vom anderen im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit erhalten haben, nach Kündigung oder sonstiger Beendigung des Vertragsverhältnisses unverzüglich dem jeweiligen Informationsgeber zurückgeben. Eventuell erstellte Dateien und sämtliche Kopien werden zu diesem Zeitpunkt von sämtlichen Datenträgern gelöscht bzw. bei Verkörperung vernichtet.

  4. Auf den Vertrag ist deutsches Recht anzuwenden. Für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist das Gericht am Sitz des Inhabersörtlich zuständig, soweit das Mitglied Kaufmann ist.

  5. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieses Vertrags rechtsunwirksam sein oder werden, so soll dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine Regelung zu ersetzen, die dem mit ihr angestrebten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.